

Versuch am Kwangde Lho
Attempt on Kwangde Lho
Hallo aus Namche Bazzar, gestern trafen Simone Moro (Italien) und Denis Urubko (Kazachstan) bei uns im Basislager ein. Sie versuchen die erste Winterbesteigung des Makalu und sind derzeit unterwegs auf einer Trekking Akklimatisationstour. Wir sind Ihrer Einladung nach Namche gern gefolgt. Die letzten Tage haben alles von uns abverlangt und verliefen wie folgt.
Hello from Namche Bazzar, yesterday our friends Simone Moro (Italy) and Denis Urubko (Kazhakstan) passed our Basecamp. These guys are going to climb the Makalu (first winter ascent) and doing their aclimatisation on a trekking right now. They invited us, to have some rest in Namche after our attempt.
Gemaess den eher schwierigen Eisbedingungen am Kwangde Lho entschieden wir uns fuer eine Kombination bereits bestehender Routen, am rechten Teil der Nordwand. (s. skizze) Hier war das Eis zwar auch sehr duenn und schien schwierig abzusichern, aber das sollte im Anbetracht der sehr kalten Temperaturen (-20 Grad) in einem ueberschaubaren Zeitrahmen moeglich sein.
The ice conditions seemed to be hard, less ice and tricky protection. That’s why we decided to climb a combination of 2 already excisting routes. (see the picture)
Das war unsere Idee, wir planten 3 Tage fuer die Wand.
That was our idea and we planed 3 days for the climb.
Am Neujahrstag verliessen wir das Basislager, in Begleitung von Chris Alstrin unserem Kameramann. Der 5 stuendige Zustieg zum Wandfuss war diesmal einfacher, da wir das meiste Material bereits am Einstieg (5100m) deponiert hatten.
We left the Basecamp on the New Years Day, in company of Chris Alstrin, our cameraman. The 5 hours approach seemed to be easier than last time, all the gear was already at the Base of the climb at 5100m.
Am 2. Januar beendete der Wecker um 4.30 Uhr unsere schlaflose Nacht. Um 6.00 Uhr stiegen Jen, Audrey und ich in die Wand ein und arbeiteten uns Seillaenge fuer Seillaenge hoeher. Nach zwoelf Stunden errichteten wir einen optimalen Platz fuer unser Zelt, zu dritt fanden wir Platz darin, in dem eigentlich fuer 2 Personen vorgesehenen Light House Tent. Ein weitere schlaflose Nacht ging zu ende.
At January 2nd the alarm finished the sleepless night at 4.30. We started climbing at 6 o’clock, trying to be fast but carefully on the thin layers of ice. After 12 hours we arrived at a perfect spot for our camp. We spent the night with 3 in a 2 person tent.
Am 3. Januar stiegen wir mit weniger schweren Rucksaecken weiter, denn unser Plan sah vor, den Gipfel und den Abstieg zurueck ins Hochlager (5600m) an einem Tag zu schaffen.
Leider wurden die Bedingungen immer schwieriger, das Eis duenner, der Fels bruechiger.
Wir stiegen trotzdem weiter und erreichten um 14 Uhr den hoechsten Punkt der Nordwand auf 5850m. Wir froren, aber waren begeitert von dem Blick auf die Suedseite. Hier entschieden wir uns fuer den schmerzhaften Rueckzug, denn sonst wuerden wir in der Nacht abseilen muessen. Und das waere bei den niedrigen Temperaturen recht gefaehrlich. Es fehlten uns noch ca, 300 Hoehenmeter zum Gipfel, auch hier sehr wenig Eis.
On Januar 3rd we climbed with less weight and left the camp behind. The climbing was hard, loose rock and almost no ice.
ANYWAYS, we reached the highest point on the northface at 2 p.m. (5850m) Way to late to summit that day. With an incredible view into the southface and the first sun since days. We had to bail, hard but the only right decision in terms of time. Beside time, Audrey mentioned first problems with her toes...they were turning blue.
Es wuerde zu lange dauern. Ich war verzweifelt, so nahe dem Ziel umzukehren. Zurueck im Hochlager in der Nacht stellte Audrey erste Schwierigkeiten mit Ihrer Zehe fest. Eine hoffentlich nur leichte Erfrierung. Wir versuchten am 4. Januar zuegig abzuseilen, um der Kaelte zu entkommen.
We abseiled down on January 4th , and arrived to the Advanced Base Camp to see a very angry Cory hiking up. He said he underststands his mother better now because he worried so much. We all arrived at basecamp at dark to a delicious "almost summit" cake from our cook team.
Am abend erreichten wir das Basislager, alle waren froh uns wiederzusehen, da wir seit Tagen nicht mit unseren besorgten Freunden Chris und Cory in Kontakt sein konnten.
Der weitere Plan ist noch offen, wir ruhen uns jetzt aus und hoffen auf eine weitere Chance.
Ein herzliches Dankeschoen an Karl Gabl, der uns mit dem aktuellen Wetterbericht unterstuetzt.
We all are recovering from the last days right now. Not sure yet, what we are going to do. We hope for an other chance.
Thanks to Karl Gabl, "The Weather Guru", for the WEATHER SUPPORT.
I.P.